Die erste Gastronomie in Berlin

Author: Messen Caterer

- Die erste Gastronomie in Berlin entstand Ende des 19. Jahrhunderts in der Mitte Berlins. F.W. Borchardt gründete sein Unternehmen als , noch bevor er seine eigene mit wenigen Tischen und Stühlen eröffnete. Die Familie war Hoflieferant in der kuk-Monarchie. Er lieferte aus der heutigen Mitte Berlins, also von der Französischen Straße im Regierungsviertel, Köstlichkeiten, erlesene Weine und ausgesuchte Delikatessen aus.

Kempinski
Kempinski ist ein Name, der wie kein anderer für edles Schlemmen steht. Berthold Kempinski war zunächst wie Borchardt auf Delikatessen und Weine spezialisiert: Er war aus Posen nach Berlin gekommen und gründete 1872 einen Imbiss. Hielt er an seinem Heimatort eine Weinhandlung, schenkte er auch im Imbiss Weine aus.

Dass das Kempinski Haus am Potsdamer Platz aber in jüdischem Besitz war, ist nicht so weit bekannt. Von der Arisierung durch die Nationalsozialisten profitierte die Familie Borchardt wie viele andere. Sie gelangte an das Kempinskis Haus als Filiale. Nach dem zweiten Weltkrieg war jedoch allein die erste Gastronomie in Berlin in der Französischen Straße erhalten geblieben, wurde zum Kriegsende aber zunächst geschlossen.

Später ging es in das Volkseigentum der DDR über und trug den Namen Lukullus. Die Jugend kannte es als Tanzlokal, nachher diente es als Kantine für Bauarbeiter. Ob es in dieser Zeit ein Catering gab oder ob es nur als Kantine diente, ist nicht bekannt.

Heute im Borchert

Nach der Wende etablierte sich das Borchardt, die Gastronomie in Berlin, schnell wieder unter seinem eigenen Namen für eine exklusive und delikate, wenn auch nicht ganz günstige Küche. Tatar und Trüffeln lassen sich hier genüsslich verspeisen, das Beste aus der afrikanischen Spezialitätenküche kennenlernen. Die kulinarische Mischung ist dabei ausgesucht, mit Kompetenz, Erfahrung und Geschmack gekocht und nicht nur originell, sondern original. Der Aufenthalt im Borchardts lässt sich mit allen Sinnen genießen. Kulinarisch ohnehin, bietet das Borchardts nicht nur visuelle, sondern auch olfaktorische und akustische Genüsse.

Sie glauben nicht, dass Fingerfood eine Delikatesse sein kann? Sie bezweifeln, dass perfektes Timing, eine exzellente Organisation sowie die Liebe zum herauszuschmecken sind? Dann lassen Sie sich in der Mitte Berlins eines anderen belehren. Leidenschaft, Kreativität, Energie und Effizienz, wie die Gastronomie in Berlin für sich auf seiner Homepage wirbt, lassen sich hier an der hohen Qualität der Speisen schmecken.

Das Restaurant ging in der Geschichte zurück. Nach der Wende entwickelte sich eine exklusive Form der Kantine, die sich Politikern, zahlungskräftigen Unternehmern und Botschaftern für eine gehobene Mittagsmahlzeit öffnet. Mittlerweile verfügt das Borchardt über ein erfolgreiches Catering. Das bringt das ausgefallene Essen unter Umständen an ausgefallene Orte Ihrer Wahl. Ihre Liebste im Schwimmbad beglücken? Kostspieliges auf einer Parkbank im Tiergarten? Oder, wie die Homepage wirbt. im Flusspferdehaus im Zoo?

Somit wurde die erste Gastronomie in Berlin wieder zu einer der ersten Adressen für Catering und die Auslieferung gehobener Weine.


Bild oben © Jeremy Reddington -Shutterstock.com

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