Der TSV 1860 München und der FC Bayern haben ja schon längere Zeit kein freundliches Verhältnis gepflegt. Seit dem Stadionneubau (Allianz Arena) in München gab es immer wieder Konflikte zwischen den beiden Vereinen die letztendlich im “Catering-Prozess” gipfelten. Vergangenen Dienstag gab die Führung der “Löwen” bekannt dass sie nicht in Berufung gehen und die geplante Klage gegen den FC Bayern zurückziehen. In der Klage ging es um den Verkauf der Arena-Anteile der Weiß-Blauen.
Die Sechziger haben den Dialog mit den Verantwortlichen des FC Bayern gesucht um eine Klimaverbesserung zwischen den Vereinen zu erreichen. Rainer Beek, der Präsident des TSV 1860, sagte: “Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben.”
Der neue Geschäftsführer des 1860 München, Herr Niemann, machte nach seinem Amtseintritt im Juli diesen Jahres noch einmal deutlich, dass man den Dialog sucht und das Verhältnis der beiden Vereine verbessern wolle. Er forderte: “Eine verträgliche Lösung, die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist.”
München, 14.Juli 2010:
Das Münchner Landesgericht I hat den TSV 1860 München dazu verurteilt einen Betrag von etwas über 540.000 Euro an die Stadion Gmbh, die vom FC Bayern geführt wird, zu entrichten.
In dem Rechtsstreit ging es um Bewirtungskosten in der Allianz Arena, die der Zweitligist nicht bezahlte. Vor vier Jahren verkaufte der TSV 1860 die Stadionanteile an der Arena und ist nur noch Mieter.
Viele Details wurden von Seiten der Vereinsführung der “Löwen” noch nicht veröffentlicht. Nur soviel sei gesagt. Man hat mit dem FC Bayern ein Zahlungsplan ausgearbeitet der die noch ausstehenden Forderungen gegenüber der Stadion GmbH aus der Welt schaffen soll.
Hoffentlich ist der Konflikt damit ein für allemal vorbei und es kann sich wieder auf den Fußball konzentriert werden … die Bundesliga geht ja diesen Freitag endlich los.
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